Ungewisse Zukunft

Zur Zeit stelle ich mir immer öfter die Frage, ob und wie ich den Blog hier noch weiterführen möchte.

Die Lust am Schreiben ist mir nicht vergangen, im Gegenteil, allerdings habe ich das Gefühl auf eingetretenen Pfaden zu wandeln und das beginnt mich zu langweilen. Machen wir uns nichts vor: meine Themen wiederholen sich. Ich schnappe beim Lesen in der Blogwelt etwas auf das missfällt, pöbel ein wenig durch die Gegend, erhalte einigermassen Zuspruch und warte bis mir das nächste mal die Hutschnur reisst. Die Anlässe und Umstände sind dabei im Regelfall immer wieder ähnlich.

Ich zeige meine Experimente und lasse am Entstehungsprozess teilhaben. Schön und gut, aber auch hier wird die Luft dünner. Die dreiundzwölfstigste Kamera mit Film XY, mal wieder ein neuer Entwickler oder ein neues Verfahren? Alles schon dagewesen und mit der mir eigenen Arroganz: so langsam entwachse ich dem Bereich des permanenten Probierens. Das sollte man nicht falsch verstehen: ich glaube an das lebenslange Lernen, werde mit Sicherheit weiter Experimentieren und Probieren und noch häufig Irrtümern unterliegen und fluchen wie ein Rohrspatz.

Geführte Diskussionen über den Kunstbegriff, Kritik und Co? Wiederholungen…
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Planspiele

Der Leuchttisch ist verschwunden, bei nächster Gelegenheit werde ich nochmals meine diversen Beiträge durchforsten und im Rahmen der freiwilligen Selbstkontrolle um die Bildinhalte “verfänglicher Natur” korrigieren.

Ich habe mich übrigens ebenso entschlossen, die automatische Promotion via Twitter abzuschalten. Wer zeitnah informiert sein möchte kann auf den RSS-Feed zurückgreifen.

Ansonsten freue ich mich auf die nächsten 2 Wochen, die ich arbeitsfrei verbringen darf und im Rahmen derer ich hoffentlich wieder mehr Zeit habe, mich aufs Fotografieren zu konzentrieren. Mein Emoticons Projekt ist in letzter Zeit zu kurz gekommen. Ich hoffe mich ihm in nächster Zeit wieder intensiver widmen zu können. Ansonsten hätte ich große Lust mal etwas inszenierter zu fotografieren und auch wenn gerade hip – auch das Thema Street dürfte ruhig wieder etwas stärker in den Fokus rücken. Last but not least steht immer noch die Dunkelkammer und der Print ganz hoch im Kurs. Wenn die Abende kürzer länger werden, ist einmal mehr Gelegenheit meine Fähigkeiten in Sachen Printausarbeitung zu schulen, und hier ist noch immer eine ganze Menge zu lernen. Die Idee sich mittelfristig mit möglichst großen Printformatem zu beschäftigen, ist nach wie vor ausgesprochen lebendig, aber ich sehe mich noch immer nicht fit genug in den Basics, um diesen Schritt guten Gewissens zu unternehmen.

Scheideweg

Vielleicht zu viel Drama, aber es ist an der Zeit für einige Änderungen.

Ich blogge hier schon eine ganze Weile, zeige meine Bilder und lasse Euch an meiner fotografischen Entwicklung teilhaben. Vorerst habe ich auch nicht vor das zu ändern. Ob dies allerdings der richtige Ort für ein Portfolio oder die ausgiebige Präsentation aller meiner Arbeiten ist, stelle ich nunmehr in Zweifel.

Fakt ist, ich bin verdiene meine Brötchen nicht mit der Fotografie, sondern in der Industrie. Und Fakt ist ebenso, dass zwar alle Welt versichert, dass Bier Bier und Schnaps Schnaps ist, alle wahnsinnig aufgeschlossen sind und man sich ausschliesslich um berufliche Leistungen kümmert, das aber mit der Realität genausoviel zu tun hat, wie das stete Fanal der Wahrheit in der Politik.

Illuminate.li ist mit meinem realen Namen verbunden und der eben auch mit meiner beruflichen Tätigkeit. Für mich persönlich würde es keine Rolle spielen, ob Kollegen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte ihre Neugierde bezüglich meiner privaten Hobbies bedienen und damit auch in den Genuss des Anblicks der besten Ehefrau von allen im Evakostüm kommen. Vergleichbares findet sich heute in jeder Zeitschrift, an jeder Plakatwand und an jedem Badestrand. Erneuter Fakt ist allerdings auch, dass einem dies trotzdem zum Nachteil gereichen kann.

Aus diesem Grund werde ich den Leuchttisch von der Seite nehmen. Wo und unter welchem Namen ich zukünftig meine Bilder zeige weiß ich noch nicht. Auch werde ich es hier mit Sicherheit nicht verraten. Wer meine Machwerke finden möchte wird einen Weg wissen.

Sackgasse

Irgendwann hat man sich mal in eine Sackgasse manövriert. Will man da raus bedeutet das eine scharfe Kehrtwende, die das bisherige Tempo Richtung Stillstand drosselt, oder man muss sogar den Rückwärtsgang einlegen. Hat man sich dann neu ausgerichtet kann man je nach Leistung langsamer oder schneller an Fahrt aufnehmen und ist dann hoffentlich auf dem richtigen Weg.