Mein altes Mädchen

Ich habe ja für einige Mikrosekunden mit ihr gehadert. Und jetzt? Jetzt haut die Lady einen Film vom Allerfeinsten aus Ihrem Bauch – wow. Nein, ich möchte jetzt nicht als Missionar unterwegs sein, und möge jeder mit seiner Kamera glücklich werden, aber dieses alte Mädchen, meine Voigtländer Superb, haut mich gerade mal wieder vom Sockel. Keine Mörderoptik für einen vierstelligen Eurobetrag, Scharfstellen relativ grob auf Sicht und Ergebnisse, die einfach glücklich machen. Ob luftig und federleicht, oder dunkel und kontrastreich.

Eine Kamera, ein Film, keinerlei Nachbearbeitung, – ich bin happy…



Print auf Adox MCP 312

Schneller Kontakt

Gerade eben mal einen schnellen Kontaktabzug zur Beruhigung gemacht. Da kam doch tatsächlich nach meiner letzten Session der Film aus der Voigtländer Superb mit einem fetten hässlichen Belichtungsstreifen à la light leak. Da es konstruktionsbedingt so etwas wie Lichtdichtungen an der Kamera nicht gibt, habe ich mal auf einen Fehler bei der Entnahme der Filmrolle getippt, obwohl ich mir das auch nicht richtig erklären kann.

Zwecks Klarheit heute einfach nochmals einen Film durchgezogen und voilà – keine Probleme. Yay…!


O.k. die schnellen Zeiten sind wohl nicht mehr ganz im Lot, oder ich war zu doof zum Messen…

Kritischer Blick

Man in the Mirror

Und da ich mit so ziemlich jeder Kamera in meinem Schrank auch ein Selbstportrait verzapfe, hier dann die Superb-Variante.

Sweet dreams

Ich hatte ja nochmals was aus der frisch restaurierten Superb versprochen und die Dame überrascht mich wirklich. Was die alte Linse noch so zaubert – sensationell. Ich musste übrigens mit vollem Körpereinsatz erst mal den Nachwuchs müde spielen, um in den Genuß eines “nicht-zappeligen”-Motivs zu kommen. Ach ja, wie es so schön heißt: bis auf Fusselentfernung “out of cam”…!