Wenn ich den einen oder anderen Familienzuwachs bereits verlauten lies, mit Portraits der zugelaufenen Liebchen war ich bislang zögerlich. Dann wollen wir das mal nachholen und so gehts los:
Zunächst wäre die Voigtländer Brilliant zu nennen. Hier in der slawischen Version, wie man am Text der Entfernungseinstellung erkennen kann. Die Voigtländer wurde 1932 an den Markt gebracht, hat immer noch ein fantastisch helles Sucherbild und gehört zu den so genannten TLR (Twin-Lens-Reflex) – Kameras. Die Modelle ab 1937 hatten keinen Metallbody mehr, sondern wurden aus Bakelit gemacht.
Dann wäre da die Genos Box. Erschienen im Jahr 1949. Mit einem Gehäuse aus Bakelit, riesigem Brilliantsucher und noch ohne Tragebügel. Die späteren Modelle kamen unter dem Eigennamen Rapid, hatten besagten Tragegriff, später dann noch eine verbesserte Optik und ab 1954 mit einer Lichtschachtklappe auf dem Sucher.
Springen wir in die Moderne und schauen auf die Minolta XE-1. Der Evolutionsschritt zwischen der SR-T und der XD-Serie. Mir liegt die XE-1 eher als die XD-7. Sie ist angenehm schwer, robust verarbeitet und macht einfach prima Bilder. Andere haben die Kamera schon besser und ausführlicher beschrieben. Ich verweise diesbezüglich auf die Ausführungen von Eric Fiss.
Nochmal einen Zacken moderner kommt die Olympus OM-4 daher. Ziemlich genau 10 Jahre nach der Minolta XE-1 auf den Markt gebracht, nämlich 1984, besticht sie immer noch durch eine durchdachte Belichtungsmessung. Neben der mittenbetonten Integralmessung kann man eine Multispotmessung mit bis zu 8 Messpunkten durchführen und hat noch eine Highlight bzw. Shadow Funktion für sehr helle bzw. dunkle Motive. Ich bin ja bereits mit der OM-2 unterwegs und jetzt noch mehr begeistert vom OM-System und den aus meiner Sichtweise hervorragenden Zuiko-Objektiven.


