Im letzten Beitrag bereits angekündigt, wollte ich das Portrait “Bust” als VanDyke umsetzen und dabei ausprobieren, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Struktur von gerissenem Stein zu simulieren. Wie bei einer in Stein gemeißelten Büste eben, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Zuerst habe ich an Folie gedacht. Frischhaltefolie o.ä., möglichst zerknüllen um eine zufällige, nicht wiederholbare Struktur zu erhalten und das unter die Glasscheibe legen. Hat nicht funktioniert, der einzige Effekt war ein Unschärfeschleier auf dem Print. Danach dachte ich an Farbe zwischen 2 Glasplatten. Kennt ihr, oder? Farbe auf Glasplatte verteilen, andere Platte drauf, abziehen und man erhält eine nette, zufällige Struktur. Naja, mit den verfügbaren Wasserfarben (was anderes war nicht im Haus), hat das nicht funktioniert, da braucht es wesentlich zähflüssigeres Material. Dann eben Wasserfarbe auf eine Glasplatte und mit der zusammengeknüllten Folie von vorher eine Art Tupftechnik versuchen. Auf dem Gesicht hat das ebenfalls nicht funktioniert. Um Risse im Material zu simulieren braucht es wesentlich schärfere Linien. Der einzige Effekt, den ich hatte war, das Zeichnung im Gesicht verloren gegangen ist, weil nicht mehr genug UV-Licht auf den Bereich gefallen ist. Was ich allerdings feststellen konnte war, das mit letztgenannter Technik sich ganz nette Hintergrundeffekte bewerkstelligen lassen, insbesondere wenn man einen flächigen, dunklen Hintergrund hat.
Ziel nicht erreicht, aber einiges gelernt. Das war der Auftakt um meine Mikroserie “Apes” (das mit den 3 weisen Affen) umzusetzen. Ach ja, falls jemand eine gute Idee hat um die Ursprungsidee zu realisieren, nur raus damit. Ansonsten habe ich zumindest meine neue “Zaubersuppe” ausprobiert. Ich sag nur Palladiumtoner. Ist genial!










