Brutal niedergeknüppelt

Da denkt man an nichts Böses und – zack – Knüppel aus dem Sack, bekommt man eins mit dem Stöckchen übergezogen. Nun denn. Ergeben wir uns in unser Schicksal und arbeiten den Fragekatalog des heimtückischen Angreifers ab:

1. Warum bloggst Du?

Ich bin halt ne kleine Rampensau…

2. Seit wann bloggst Du?

Erster Beitrag am 17.03.2008 – damals noch unter dem Namen “photographie.in”

3. Warum lesen Deine Leser Dein Blog?

Man schätzt meinen milden, eloquenten und diplomatischen Schreibstil und die Brillianz meiner Inhalte.

4. Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf dein Blog kam?

“echte Perlen wie teuer” – wahrscheinlich auf Grund dieses Beitrags

5. Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Gar keiner. Jeder Beitrag bekommt die Aufmerksamkeit, die er verdient. Wenn er den Publikumsnerv trifft war er gut fürs Publikum, ansonsten halt nicht. Ich finde in dem Moment der Veröffentlichung alle meine Beiträge gut, was sich in der Nachbetrachtung nicht immer aufrecht erhalten lässt…

6. Dein aktueller Lieblingsblog?

Je nach dem welches Thema mich gerade interessiert. Zum Glück fragt keiner nach meinem Würg-Blog No. 1, die Antwort hätte ich spontan parat…

7. Welchen Blog hast Du zuletzt gelesen?

The Jazz Man

8. Wie viele Feeds hast Du gerade im Moment abonniert?

92

9. An welche 5 Blogs wirfst Du das Stöckchen weiter und warum?

zoomyboy – die Alpenallianz
sunside von 2×1=10 – wer so viel twittert hat eh zu viel Zeit und kann mal was schaffen und vor allem erklären wann er wieder loslegt…

Das muss reichen, die andern waren schon mal dran oder sind nicht unbedingt deutsch-sprachig. Und Fragenkataloge zu übersetzen hab ich grad keine Lust ;)

Was fotografierst Du am liebsten?

Mit dieser Frage konfrontiert Martin Gommel seine Leser und da ich auch dazu gehöre erfolgt meine Antwort hier.

Was photographiere ich am liebsten? Die Antwort ist nicht einfach, da ich mich bislang auf kein Genre festgelegt habe und auch nicht weiß, ob ich das jemals tun werde. Meine Photographie ist bislang gekennzeichnet von vielen Versuchen & Spielerei mit allen Genres. Der einfachste Einstieg für mich war die Landschaftsphotographie. Hier bedarf es keiner Regieanweisung und auch keiner sonderlich schnellen Reaktion, sondern man kann mit Bedacht sein Motiv wählen, den richtigen Blickwinkel austesten und mehrere Serien der gleichen Motivs schießen, um anschließend zu vergleichen.

Auch ist meiner Meinung nach die Nachbearbeitung eines Landschaftsmotivs einfacher als beispielsweise einer Portraitaufnahme. Die diversen Möglichkeiten der Kontrast- und Farbbearbeitung lassen spektakulärere Ergebnisse mit relativ geringem Aufwand zu, wobei der Nachweis “hier wurde aber nachgeholfen” nicht so leicht zu führen ist. Anders bei Portraitaufnahmen. Den Hautton kennt nun mal jeder. Hier sind farbliche Spielereien zur Effekthascherei nur mit Bedacht möglich und somit steigt der Schwierigkeitsgrad.

Gerade zu Beginn der Hobbyphotographenkarriere neigt man dazu alles in Bewegung zu setzen, um möglichst effektvolle Bilder zu erhalten. Man brennt ja nach Anerkennung und möchte dazu gehören. Diese ersten Bilder basieren oft auf entsprechender Nachbearbeitung und nicht so sehr auf Bildkomposition und Motivauswahl. Die klassischen “einsames Gebäude mit dramatischen Himmel Aufnahmen” finden sich glaube ich in so gut wie jedem Portfolio. Das ist aber auch o.k. Diese kleinen Egostreicheleinheiten halten einen anfangs bei der Stange und pushen die Motivation. Wenn dann auch noch in der Community ein paar nette Worte für das Bild gefunden werden, umso besser. Irgendwann wird´s dann aber langweilig. Man weiß was HDR ist und hat auch ein paar Comicbildchen produziert und man bekommt mit, wie andere Photographen ohne viele Schnörkel beeindruckende Bilder vorlegen.

Zurück zur Ausgangsfrage. Ich hoffe meine “Blenderphase” überwunden zu haben und widme mich nach wie vor den Landschaften. Ich beginne Linien und Kurven in der Landschaft zu erkennen, sowie spannende Lichtsituationen, die mit ihren Schattenwürfen wunderbare Motive ergeben. Ich erkenne langsam, dass auch in der Photographie oft weniger mehr ist. Aktuell fange ich an, mich mit Portraits auseinander zu setzen und muss erkennen, wie wichtig hier das richtige Licht ist (ja, ja, ich weiß – das ist eigentlich immer ein entscheidender Punkt, aber hier muß ich lernen das Licht selber zu setzen und zu lenken).

Spannend und interessant finde ich auch nach wie vor die Foodphotographie. Somit würde ich diese 3 Genres als meine momentenen Favoriten bezeichnen. Landschaft + Natur, Portraits + Menschen und Food. Ich schließe aber nicht aus mich zukünftig auch an anderen fotogenen Objekten und Situationen zu “vergreifen”.