Kruemelmonster

Erster Test mit dem Spendenpapier. Fazit: läuft!
(Sohnemann beim üblichen Hardcorekrümeln, der Staub ist nicht vom Print, sondern vom Scannerglas…)

Kontakt

Total veraltet hört man ja öfter mal, wenn man sich als analoger Fotograf outet. Das kann einem allerdings auch im “eigenen” Lager passieren. Ich habe nämlich den Kontaktabzug für mich entdeckt.

“Wie jetzt du machst Kontaktabzüge? Das ist doch total überflüssig, aufwändig und albern. Du scannst doch sowieso da kann man doch mit (hier bitte beliebiges Bildbearbeitungsprogramm des Vertrauens einsetzen) auch machen und dann ausdrucken.”

Stimmt wohl, bei mir fängt aber alles schon mal mit der Haptik an. Ich gehöre z.B. immer noch zu den Exoten, die ihre Termine mit Agenda und Bleistift organisieren. Ich habe lieber etwas in der Hand als es auf dem Bildschirm zu sehen. Mit einem Kontaktabzug muss ich nicht durch virtuelle Bibliotheken scrollen und habe keine Ladezeiten für grosse Bilddateien. Meine Lupe ist nicht virtuell sondern auf dem Schreibtisch.

Der ausbelichtete Kontaktabzug macht mir nichts vor – keine vorherige Scankorrektur, sondern das “ehrliche” Negativ. Und das gibt mit schon mal einen hervorragenden Hinweis wo bei einer möglichen späteren Dunkelkammervergrösserung anzusetzen ist. Notizen lassen sich direkt auf den Kontaktabzug schreiben und gehen nicht verloren oder vergessen. Ist das nicht toll? Für die meisten vermutlich spinnert, für mich genau richtig – es lebe der Unterschied!


Oben sieht man meine kleine improvisierte Dunkelkammer…