Was sich erst mal nach einem Sequel einer relativ bekannten Actionserie mit Herrn Sutherland anhört, ist eine Erkenntnis, die ich jüngst gelesen und für mich als wahr befunden habe.
72 Stunden, in Worten zweiundsiebzig Stunden, ist ungefähr die Zeit, die ich zur Verfügung habe, um ein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ansonsten wird es auf die berühmte lange Bank geschoben und im Endeffekt ein Satz mit X – nämlich nix! Klar ist, ich muß in 72 Stunden nicht fertig sein, aber ich muß in irgendeiner Weise mit der Realisierung begonnen haben.
Wie immer erhebt die Aussage keinen Absolutheitsanspruch und Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Wie viele gute Neujahrvorsätze werden unmittelbar in Angriff genommen, wie “ich werde wieder fit” mit anschließendem Jahresabo in der Muckibude des Vertrauens, um im Alltag nicht bestehen zu können aber in jährlich wiederkehrenden Intervallen wieder genauso schnell ausgesprochen und vergessen zu werden.
Aber jenseits der alltäglichen Unwegsamkeiten und Wünschen rund um pesönliche Eitelkeiten. Die großen Projekte, die Sätze die mit “ich wollt schon immer mal” beginnen und keine Lippenbekenntnisse sondern echte Herzenswünsche sind. 72 Stunden, um sie zu starten, ansonsten bleiben es ewige Sehnsüchte…
Ich hatte meine Initialzündung schon!


