Baryt

Die hohe Schule des Papierabzugs sagt man. Ich hab ihn nun vorliegen, meinen ersten Barytprint und bin begeistert. Es gab gleich zwei Premieren. Mit dem kürzlich erworbenen 805er Durst sind nun Negativvergrösserungen im Format 6×7 möglich und wie gesagt, der Einstieg in das Arbeiten mit “klassischem” Fotopapier ist erfolgt.

Der Bildausdruck ist gigantisch, einfach eine andere Welt im Vergleich zu den bislang bekannten PE-Abzügen und natürlich muss ich noch ein wenig üben. Ich bin ja erst am Herumspielen und Probeprinten auf kleinem Format (13×18) und schon hier lauern die ersten Schwierigkeiten: wie bekomme ich einen Baryt-Abzug ordentlich glatt, das Papier neigt nämlich zu ordentlichem Wellenschlag?

Über die meiner eigenen Blödheit geschuldeten Anlaufprobleme decke ich dabei den Mantel des Schweigens. Zum Beispiel über die Tatsache, dass ich die Kartoneinlage über dem eigentlichen Baryt für Probestreifen zurechtgeschnitten und belichtet habe und noch dachte “das ist aber ein dickes Papier”, oder auch die diversen erfolglosen Belichtungsproben mangels Verständnis welches nun die beschichtete Papierseite ist…

Zum Thema Planlage kamen einmal mehr sachdienliche Hinweise vom geschätzten Herrn Vernon Trent, der zugleich Ratschläge in Sachen richtige und ausreichende Wässerung mit auf den Weg gab.

Das Motiv hab ich schon mal gezeigt, also nochmals – hier und jetzt und mit stolz geschwellter Brust auf Baryt:

baryt