Kaffeehaus

Begegnungsort, Patisserie-Tempel, Entspannungsoase, Kultstätte.

Das Kaffehaus.

Ästhetik ist auch Männersache…

… haben die Rodgau Monotones mal vor Urzeiten gesungen. Dieser Gattung Mensch zugehörend plage ich mich aber gerade mit der Frage, ob es eine Richtschnur gibt, wie ich ein Foto optimal, d.h. ästhetisch ansprechend die Wand bringe.

Passend gerahmt ist klar, aber welche Seitenränder vom Foto beim Ausdruck? Welchen Abstand zum Rahmen? Was soll das Passepartout zeigen? Nur das Foto oder auch einen Teil des nichtbedruckten Papiers?

Hätte jemand der fotografierenden und präsentierenden Zunft da mal einen heissen Tip für mich?

Technikverliebt

Nachdem Pe´s Tilla ungezogenerweise Kritik an der heilen Fotoblogwelt äußerte, bin ich mal wieder ins Grübeln gekommen. Warum schreibt der gemeine Fotoblogger so wie er schreibt?

Versuchen wir uns an folgender These. Die Mehrheit der Fotoblogger ist männlich und demnach technikverliebt. Einfaches Beispiel. Der Herr Illuminate hat einen der seltenen Momente bei denen er sich gegen die heimische Chefetage durchsetzen konnte und wartet demnach auf ein neues Spielzeug per Post. Technik ist es – klar. O.k. manchmal auch Bücher über Technik. (Ich hab von PHP zwar immer noch keine Ahnung, aber die entsprechenden Bücher stehen im Schrank). Ich schweife ab. Das Fotogadget, Computerteil oder Buch kommt also per Post/Kurier, wird von der Chefetage in Empfang genommen und wartet im Flur in aller Seelenruhe darauf, dass ich nach Hause komme. Tür auf, ein Blick – “Yeah” ein guter Tag, ich will mich auf das Paket stürzen. “Schatz, lass das Paket, geh´ Dir die Hände waschen wir wollen erst was Essen, dass kannst Du auch später noch aufmachen”. Aaaarggghhh, wer kann denn jetzt an so Banalitäten wie Nahrungsaufnahme denken? Ich will kein Vorspiel mit freudiger Erwartung, ich will ran an den Speck und zwar sofort.

Könnte dieses kleine Beispiel exemplarisch für das Schreibverhalten des männlichen Bloggers sein? Die neue Kamera, Linse oder was auch immer kommt raus und ich muss mich wie der Geier darauf stürzen und ohne geistige Nahrungsaufnahme einen Artikel raushauen? Möglich. Vielleicht ist aber die Mehrheit der Fotogblogger gar nicht männlich und neue Fotospielzeuge sind quasi die Schuhe des weiblichen Fotobloggers, da kann die Damenwelt ja üblicherweise auch nicht widerstehen. Obwohl, wenn ich mich richtig erinnere war die Besetzung der Deutsch-Leistungskurse in schöner Regelmässigkeit mit einer Frauenquote von rund 90+x% besetzt. Sollte dem vermeintlich schwachen Geschlecht das geschrieben Wort mehr liegen? Sind sie die besseren Blogger? Springe ich in meinen Gedankengängen? Ich bin verwirrt…