Also nicht die, im Sinne von Suppe panschen oder Regler schieben, sondern Entwicklung als Fortschreiten der fotografischen Fähigkeiten.
Am Anfang geht alles so wahnsinnig schnell. Rasanter Anstieg der Lernkurve und eindeutig sichtbare Evolution. Aber dann kommt der zähe Leidensweg. Die schnellen, einfachen Effekte diffundieren ins Nirvana, gut oder schlecht ist plötzlich nicht mehr eine primär handwerkliche Frage, sondern subjektive Dinge wie Themen, Umsetzung & Co. rücken stärker in den Vordergrund.
Stillstand und Ratlosigkeit wird jetzt kompensiert durch vermeintlich besseres oder einfach nur mehr Material, das zwar kurz ablenken kann aber letztlich keine Lösung ist. Vermutlich sind das die Phasen, in denen man die Fotografie einfach mal ruhen lassen sollte. Wäre da nicht der tief eingepflanzte Virus, der das Hirn permanent mit Gedankengängen zum Thema flutet und einfach kein Ruhe geben möchte.
Krise.
P.S.: Kreativität ist kein Talent, sondern eine Lebenseinstellung. Darüber denke ich jetzt nach.


