Moduliertes Licht

Darum geht es doch bei der ganzen Filtergeschichte. Bestimmte Wellenlängen durchlassen oder auch nicht, Belichtungszeiten verlängern, Reflexionen vermeiden, alles um entsprechende Effekte bei der Filmbelichtung zu generieren.

Soweit die Theorie. Tatsächlich habe ich mir ja vorgenommen mich dieses Jahr intensiver mit der Thematik Filter und seinen Möglichkeiten auseinander zu setzen, um dabei mit Schrecken festzustellen: die Dinger können ja richtig teuer sein, zumal wenn man nette Mittelformatlinsen mit einem Filtergewinde von 82mm hat. Das schmerzt so richtig im Geldbeutel.

Die Suche nach einer Budget-Lösung via “Big Brother” Google spuckt unter anderem das Stichwort Folien oder auch Gelatine Filter aus. Dafür gibt es, wenn wir bei der MF Pentax 67 bleiben, wohl entsprechende Halter. Auch sind komplette Filtersysteme von Anbietern wie Cokin oder Lee im Angebot, die via Adapter auf unterschiedlichste Gewindegrößen angepasst werden können. Wie so oft findet man aber auch sich überbietende Statements hinsichtlich Pro und Contra des einen oder anderen Systems. Lee sei viel besser, aber natürlich auch wesentlich teurer, Cokin würde zu Schlieren und Farbstichen führen, andere sagen das ist alles Murks, Gelatine Filter sowieso und es führe kein Weg an hochwertigen Glas-Einzelfiltern vorbei. Wer soll das den Überblick behalten und vor allem eine sinnvolle Entscheidung treffen?

Hat zufälligerweise jemand der geneigten Leserschaft oder der Fotografie-Veteranen einen nützlichen Hinweis?

P.S.: diesen Beitrag zum Thema (auf englisch) fand ich übrigens ganz interessant.