Und bist Du nicht willig

so brauch ich zwar keine Gewalt, das würde Deiner Mechanik wahrscheinlich nicht zu Gute kommen, aber ich schau der Russin unter den Rock.

Nachdem ein heutiger Filmtest wiederum mit total versauten Filmabständen aufwartete, war wohl nicht mehr an ein zufälliges, fehlerhaftes Filmeinlegen zu denken. Also kurze Recherche in den weiten des World Wide Web, Schraubenzieher gezückt und ran ans eingemachte.

Die diversen Tips zur Kiev 60 von wegen Spulen Dicke messen, Pappe um die Spule wickeln, etc. sind nichts für meines Vaters Sohn. Also greife ich zur Männermethode und zerlege die alte Zicke.

dsc_7437 Erfreulicherweise handelt es sich bei der Kiev noch um robuste Mechanik, alles lässt sich mit einigen wenigen Handgriffen und einem Feinmechanik-Schraubendreher demontieren. Ca. 16 Schrauben (genau weiß ich’s jetzt nicht mehr) und einige wenige Minuten später, sind wir zur entscheidenden Stelle vorgestoßen.

dsc_7438 Man beachte den roten Pfeil. Die Schraube ganz unten dient zur Fixierung. Wenn man diese um 180 Grad aufdreht kann man an der mittleren Schraube den Filmtransport justieren. Gesagt, getan, Probefilm geopfert um bei offenem Deckel den Transport zu überprüfen – sollte funktionieren. Ich hab sogar noch ein wenig mehr Abstand eingestellt, hoffentlich komm ich dann auf meine 12 Bilder ;)