Euphorie

Wer hoch fliegt kann tief fallen, oder wie war das? In euphorischer Entwicklungslaune kann es dann doch mal zu leichter Fahrlässigkeit kommen, wie gerade erfolgreich exerziert.

Da ist man grad so schön bei der Sache und denkt sich, komm – den dritten Film entwickeln wir auch noch. Dumm nur, wenn man nur eine Dose und zwei Spulen hat, und die natürlich sorgsam abgespülten Spulen leider etwas weniger sorgsam abgetrocknet wurden. An nichts Böses denkend, hantiert man fröhlich im Wechselsack und denkt auf einmal, hey – warum klebt der Film aufeinander? Die langsam aufkeimende Panik ist beim Einfädeln auf die Spule nicht gerade förderlich und das Unheil nimmt seinen Lauf. Ein klumpen Film, den man grob auseinander reissen muss. Das hässliche Geräusch verheisst dabei nichts Gutes.

Herr Trout würde möglicherweise Trost mit den Worten spenden: “zumindest die Einmaligkeit ist gegeben, das hat Potential zur Kunst!” Wie auch immer – so sieht eines der noch halbwegs brauchbaren Ergebnisse aus. Wobei ich jetzt wirklich überlege, in wie weit man das zukünftig im Bildentstehungsprozess einbauen könnte.Im Sinne von Enwicklungs-Aktionskunst. Das wird bloss nix mit kontrollierten Prozessen;)