Gibt es denn kein Entrinnen aus dem Sommerloch? Warum müssen die Medien denn unbedingt immer prall gefüllt werden? Kann die Zeitung denn nicht mal halb so dick sein und die Fernsehsendung etwas kürzer? Überziehen ist doch auch erlaubt, warum denn nicht mal verkürzen.
Mich interessieren die geistigen Irrwege einer ehemaligen Tagesschausprecherin nicht die Bohne, geschweige denn halte ich es für sinnvoll ihr ein Plattform zur Verfügung zu stellen, um doch mal wieder im Rampenlicht zu stehen und danach ein neues Buch zu verkaufen. Die Dame ist Medienprofi und wir wissen ja, negative publicity ist besser als gar keine. Und das Beziehungsdrama des deutschen Rekordnationalspielers mit seinem untreuen Sternchen samt erbosten bzw. tränenreichen Intervies ist an Schrottwert ja kaum zu überbieten.
Der einzige Ausweg scheint Isolation und konsequenter Medienverzicht zu sein. Und da bildet das Internet keine Ausnahme.


