Optische Spielereien, schön und gut. Schärfeebeneneffekte von offener und geschlossener Blende ausprobieren, richtig und wichtig. Ausschließlich Fotografien von Alltagsgegenständen mit weit aufgerissener Blende zu machen, in der digitalen Dunkelkammer anschließend Kontrast, “Lebendigkeit & Klarheit” für die poppigen Farben hochschrauben, auf Dauer langweilig und ermüdend.
Ich weiß, ich muss mir das nicht ansehen, aber warum fahrt ihr so darauf ab? Ich kann die ganzen Flaschen, Fahrräder, Früchte und weiß der Geier was, mit millimeterbreitem Schärfebereich und der schicken Unschärfewolke im Hintergrund schon nicht mehr sehen. Genausowenig wie die super Kommentare: “Du, eigentlich ganz banale Sachen, aber wie du die Farben einfängst und das ganze komponierst. Ganz groß.”
Dauer DOF-Beschuß ist doof!


