Da ich zur Vereinfachung neige, und mir die Jobo CPE im Regelfall den Entwicklungprozess auch bei SW so wunderbar abnimmt, komme ich ausser bei Standentwicklungen so gut wie nicht mehr in die Verlegenheit, per Hand die Entwicklungsdose kippen zu müssen.
Nachdem ich gestern allerdings nur einen 120er U200 belichtet hatte und keine Lust verpürte einen Maschinenpark aufzubauen, bin ich wieder mal zu den Ursprüngen zurückgekehrt. Wie ich feststellen durfte meinte meine verwendete Jobo-Dose ganz fürchterlich durch den Deckel lecken zu müssen, also hab ich kurzerhand mal die Kippentwicklung in Frage gestellt: Es geht ja um Bewegung, also sollte ein Rühren bzw. Schwenken den gleichen Effekt haben, oder? Gesagt, getan.
Den U200 entwickle ich 14 Minuten in XTOL 1+2, also wurde jede Minute die Dose in Rotweinglasmanier für 10 Sekunden geschwenkt – die Ergebnisse sind tadellos und der suppende Dosendeckel mir somit egal. Wieder was gelernt…


