Besinnung auf Luxus

Wenn ich versuche dem Obligatorium des Besinnlichen zum Jahreswechsel gerecht zu werden, dann sind es keine milden Formulierungen, an die ich zuerst denke. Das Jahr war hart. Verdammt hart. 10-15 Stunden tägliche Arbeit eher Norm als Ausnahme und keine Besserung in Sicht. Für Besinnlichkeiten ist da wenig Platz. Viel mehr stellt man sich der Frage nach Sinn und Unsinn des arbeitstäglichen Tretmühlendaseins. Was möchte man wirklich erreichen, mit welchem Aufwand und zu welchem Preis? Wieviel positive Energie steckt in monetärem Luxus gegenüber einer grösseren Selbstbestimmung freier Zeit- und Inhaltsgestaltung? Wieviel Arbeit, Familie, Freizeit möchte man haben?

Elementare Fragen des Lebens!

Was ich sofort beantworten kann: ich hätte gerne mehr Zeit zum Fotografieren!