Oder auch mit den Augen eines Kindes – nämlich mir, vor mehr als 30 Jahren. Damals hab ich mir noch keine Gedanken über Bildaufbau-, -wirkung, oder irgendwelche Regeln gemacht. Fotografieren war Dokumentation, das Besondere festhalten. Und für mich war es etwas Besonderes, als über unser Haus ein Heissluftballon im Tiefflug war und direkt hinter unserem Garten gelandet ist. Ich habe meine Kamera geschnappt, irgendeine Agfa-Automatik-was-weiss-ich-denn Kamera und bin hingerannt.
Als Film hat man damals glaube ich Kodak-Gold verwendet, oder eben was im Drogeriemarkt gerade am Billigsten war. Das rare Taschengeld musste zielgerichtet eingesetzt werden…
Wie auch immer, genau die Negative sind mir gerade in die Hände gefallen, so schlecht aufbewahrt wie es nur geht, in irgendeine Kiste geschmissen, ohne Hülle o.ä., aber ich hab sie mal auf den Scanner gelegt und bin positiv überrascht, was aus den Negativen noch rauszuholen ist.
Ich freue mich über den Rückblick, der die Erinnerung wieder weckt und bin erstaunt über meinen Blickwinkel als Kind…


