Die Suche nach dem Besonderen, dem nächsten großen Ding in der Fotografie treibt viele Fotografen an. Bunter, greller, außergewöhnlicher, schärfer, die Steigerung sämtlicher denkbarer, fotografischer Attribute sei hier eingesetzt. Das Ganze dann natürlich gerne verbunden mit möglichst außergewöhnlichen Lokationen, an möglichst exotischen Orten. Was für ein Streß!
Neben der wohlbekannten Tatsache, dass Fotografie Kunst ist oder zumindest sein kann, hat sie doch noch immer eine wichtige dokumentarische Funktion. Momente und Szenen festhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Warum nicht im Normalen, im Alltäglichen? Ob das als Gegenbewegung zur immer perfekteren Fotografie genügt weiß ich nicht. Ich finde das Alltägliche hat einen nicht zu unterschätzenden Reiz und eine große Berechtigung in der Fotografie. Ich glaube es waren die Bee Gees (ja, die mit dem Disco-Krempel und den Kastratenstimmen), die sangen “Ordinary people, living ordinary lives”.
Vielleicht folge ich dem Titel eine Weile fotografisch…
