Manchmal hat man auch kein glückliches Händchen. Zum Beispiel wenn man “mal eben” ein paar Blätter Planfilm entwickeln will, nicht richtig bei der Sache ist und auf einmal merkt, dass man nur eine Füllmenge an Entwickler in die Dose gegeben hat, die für Rotationsentwicklung gedacht ist, man aber ausnahmsweise mal wieder per Hand entwickeln möchte. Also mit der linken Hand merkwürdige Drehungen veranstaltend, versuchen irgendwie den Film mit Flüssigkeit zu bedecken, dabei mit der rechten Hand die Entwicklerflasche aufdrehen und nochmals 700ml nachgiessen.
Danach einen Liter Entwickler in den Entsorgunskanister kippen, um sich Sekunden später darüber klar zu werden, dass man den ja nochmals hätte verwenden können. Gescannt wird schließlich spiegelverkehrt (was hier aber tatsächlich besser aussieht) und das zweite Negativ lässt sich nicht automatisch stitchen, weil die Software die Ränder wohl nicht richtig erkennt. Ganz abgesehen davon hatte ich da wohl vergessen die Lichtmessung gedanklich 2-3 Zonen zu verschieben, denn ich wollte das Bild wesentlich dunkler haben. (Nicht das unten, sondern das was ich nicht zeigen kann, ach egal…)
Nunja, trotzdem ein Portrait des Nachwuchs bei seiner aktuellen Lieblingsbeschäftigung. Gescannt habe ich nur mit 1400dpi und auf Fusselentfernung hatte ich keine Lust. Ich mag es trotzdem, da fällt bei Bildern des eigen Fleisch und Blut aber auch nicht sonderlich schwer…




